Aktuell

Das Lernprogramm ist am 4. März 2013 in Rhede und in Reken gestartet.

Die Ausgangssituation

Die Bedeutung von Fort- und Weiterbildung im Einzelhandel ist unbestritten und eine zentrale Aufgabe zur Sicherung von Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität der Arbeitsplätze. Um eine kontinuierliche Lernarbeit in den Einzelhandelsunternehmen zu ermöglichen, ist eine intelligente Lernarchitektur notwendig, die Lern- und Arbeitszeit effizient verknüpft. Von den MitarbeiterInnen des Einzelhandels werden immer mehr fachliche, vor allem aber auch kommunikative Fähigkeiten abverlangt. 

Das traditionelle Verkaufsgespräch wird immer häufiger zu einem Beratungsakt, in dem der Mitarbeiter sensibel auf Kundenwünsche reagieren und fachlich kompetente Vorschläge für ein mögliches Produkt aufzeigen muss. Schon jetzt zeigen sich im Einzelhandel deutliche Qualitätsunterschiede bei den Kompetenzen der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, was wiederum auf den dringenden Bedarf von Fortbildungsaktivitäten verweist. 

In diesem Zusammenhang werden seit einiger Zeit neue Formen wie Kurzzeit-Seminare, Mobile-Learning oder Coaching-Konzepte diskutiert, die sich besonders gut für die Weiterbildung im Einzelhandel eignen. Modelhaft soll in der Region Hamm begonnen werden. Dort wird mit Einzelhändlern in einem Einkaufszentrum (Allee-Center) und in der Innenstadt (Stadtmarketing Hamm GmbH) begonnen. Die Erfahrungen, Methoden und Instrumente aus diesen Verbund-Systemen sollen auf insgesamt 6 weitere Verbünde in der Projektlaufzeit übertragen und dort realisiert werden.

Durch die "enge" Verbundstruktur eines Einkaufszentrums und die eher "offenere" Verbundstruktur einer Werbegemeinschaft kann eine große Bandbreite unterschiedlicher Verbundsysteme abgedeckt werden. Grundlage der Projektidee ist allerdings das Vorhandensein von Verbundstrukturen. Es sollen keine Verbünde von Unternehmen nur zum Zwecke der Implementierung von Weiterbildung aufgebaut werden, sondern bestehende Service-Komponenten erweitert und gestärkt werden.